Willkommen beim BUND Kreisverband Main-Kinzig!

Willkommen beim BUND Kreisverband Main-Kinzig!

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein, damit die Erde für alle, die auf ihr leben, bewohnbar bleibt. Die Kreisgruppe Musterhausen trägt konkret mit Projekten zur Förderung von X, durch Y und durch die Unterstützung des Z zum aktiven Umweltschutz bei. Interessierte Bürger, passive Mitglieder und aktive Umweltschützer sind gleichermaßen bei uns willkommen. Kommen Sie einfach bei uns vorbei, schreiben eine Mail oder stöbern vorerst auf unserer Seite!

BUND an der Seite der „Wilden Biber“ in Nidderau

Demo zur Rettung von Nidderaus einziger Wald- und Naturkita

Foto: Dr. Ralf Grünke  (Dr. Ralf Grünke / Dr. Ralf Grünke)

Die Kommunen stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand. Nidderau bildet keine Ausnahme. Nun stehen die „Wilden Biber“ auf der Streichliste. Die Wald- und Naturkita soll geschlossen werden, um Kosten zu sparen. Am Dienstag, den 29. September 2026, zogen Kinder und deren Familien sowie Gleichgesinnte vor das Rathaus und das Familienzentrum am Stadtplatz, um für den Erhalt der Einrichtung zu demonstrieren. BUND-Aktive vor Ort unterstützten dieses Anliegen.

Die Kinder waren mit Bibermasken und Trillerpfeifen ausgerüstet. Viele trugen selbstgebastelte Schilder mit Aufschriften wie „Vielfalt“, „Natur statt Norm!“, „Finger weg von unserem Biberbau!“, „Ein Ort voller Kindheit“ oder „Kleine Biber, große Abenteuer“. Der Demonstrationszug stimmte wiederholt ein eigens für den Anlass kreiertes Lied an.

„Opa Otto“ und „Opa Ralf“ waren die Redner, beide haben jeweils einen „wilden Biber“ zum Enkelkind. Der für sein Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und Kultur über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Pfarrer im Ruhestand Otto Löber betonte das Alleinstellungsmerkmal der „Wilden Biber“ als einzige Wald- und Naturkita der Stadt. 

Dr. Ralf Grünke vom BUND-Kreisvorstand Main-Kinzig-Kreis und Hanau erklärte angesichts von Nidderaus Finanzmisere: „Wer jetzt die Sense ansetzt statt genauer hinzusehen, welche Kürzungen und Schließungen auf Dauer viel höhere soziale Folgekosten mit sich bringen, handelt unüberlegt und unverantwortlich.“ Er ergänzte: „Wir wissen doch, was ökologisch und sozial auf uns zukommt. Wir brauchen Generationen, denen Naturverbundenheit in die Wiege gelegt wird. Jedes Kind, das Artenvielfalt nicht nur aus dem Buch und von Tablet kennt, sondern von Wald und Wiese, nutzt uns in Zukunft allen.“

Die Entscheidung über die Zukunft der „Wilden Biber“ steht bei der Stadtverordnetenversammlung am 1. Oktober an.

BUND-Pflanzenbörse in Nidderau bietet Austausch und Auswahl

Foto: Manfred Holzapfel

Seit Jahrzehnten laden BUND-Aktive in Nidderau immer am letzten Samstag im April Menschen aus der Region dazu ein, überzählige oder zu groß gewordene Pflanzen aus Garten, Balkon oder Blumenkasten anzubieten und sich mit frischem Grünzeug einzudecken. Am Samstag, den 25. April 2026, war es wieder so weit.

Neben dem Stand des BUND beteiligten sich mehrere private Anbieter, die mit einer großen Vielfalt an Gewächsen und fachkundigen Tipps zur lebendigen Atmosphäre beitrugen. Der BUND bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden und Interessierten.

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